Ich finde diktierte Texte nicht besser. Sie sind häufig unstrukturiert und gar nicht durchdacht. Das kann funktionieren, wenn ich die Textproduktion komplett umstelle und wirklich immer diszipliniert erst mal eine Struktur baue. Meine Texte entstehen aber mit einem Anfang und einem Ende, das ich im Kopf habe, und dazwischen entwickle ich den Text. Und beim Lesen stelle ich dann fest, dass ich ihn neu strukturieren muss. Wenn ich das gleich spreche, komme ich schnell vom Hölzchen auf Stöckchen. Meinen Texten hilft das nicht. Ich finde selbst die Übertragung von Interviews in Text nur bedingt sinnvoll. Weil dann alle mäandernden Schleifen zu sehen sind, und eine sinnvolle Strukturierung des Interviews eher mehr Arbeit macht. Aber vermutlich bin ich einfach nur Traditionalistin, und für viele andere Menschen funktioniert das so.
Ich finde es auch noch gewöhnungsbedürfig, dachte eher an Menschen, die viel zu bürokratisch schreiben. Und sich super kompliziert ausdrucken, weil sie so selten Texte schreiben. Meine These: Denen könnte das helfen, "lockerer" zu klingen
Ich verfolge die Emails seit einiger Zeit eher „nebenbei“. Bei der Mail heute, bezüglich der Bezeichnungen für Produkte bzw. Preisstaffeln ist mir in den Sinn gekommen, dass ein entsprechendes Wording evtl. auch für die Mitgliederwerbung in unserem Verein helfen kann.
Leider haben Männer-Gesangvereine ein angestaubtes Image. Dennoch hat das Singen im Verein gesundheitlichen Vorteil wie auch Sozialkontakte und den Abstand vom Alltag allgemein.
sehr spannendes Thema! Ich hätte ja Lust, daraus eine Textchallenge in einer der kommenden Folgen zu machen. Hast du einen Original-Text für alle, den wir dann gemeinsam umschreiben?
Ich habe noch keinen Text und werde es diese Woche kaum schaffen, einen vorzubereiten. Ein Kind von mir und eines meiner Freundin haben ihr Abi bestanden und diese Woche finden Zeugnisübergabe, Abiball, Abishow und so weiter in zwei verschiedenen Orten statt... ;-)
Aber: Ich bin seit einiger Zeit dabei, im Hinterstübchen die Entwicklung von Mitgliederwerbung gedanklich mitschwingen zu lassen.
Viele Männergesangvereine haben viele Jahre lang verpennt, etwas für neue Mitglieder zu tun - es gab je genügend aktive Sänger. Allerdings wurden die immer älter und sterben nun langsam weg.
Unser kleiner Männergesangverein hat es nun, im 130. Jahr seines Bestehens geschafft, moderner zu werden. Und zwar durch eine Satzungsänderung wodurch nun auch Frauen Mitglied werden können. Dadurch haben wir einen neuen Frauenchor im Verein sowie einen Kinderchor, den 4 Frauen aus dem Frauenchor gegründet haben.
Der Frauenchor hat mittlerweile 54 aktive Sängerinnen, der Kinderchor 20 und wir Männer hängen bei unseren etwa 22-23 Sängern, die meist zur Probe kommen.
Die Nachwuchssorgen liegen als bei den Männern. Wir versuchen seit einigen Jahren mit moderneren Liedern (Major Tom, Tage wie diese, Für immer Jung, Freiheit, Regenbogenfarben, Dorfkinder) das verstaubte Image loszuwerden, jedoch mit wenig messbarem Erfolg. Wir hoffen nun, dass durch die Frauen und Kinder im Verein der eine oder andere Partner oder Papa Lust bekommt, mitzumachen. Für diese Zielgruppe denke ich über gut formulierte Werbung nach, die auch nicht Richtung "Wir brauchen Hilfe, wir sterben sonst aus!" gehen soll/darf.
Ich habe die Schriftführung des Vereins Anfang diesen Jahres übernommen und noch dazu die Verwaltung und Pflege der Homepage geerbt. Die Seite zu überarbeiten steht auf dem Plan, jedoch geht es nur Step-by-Step.
Um immer wieder etwas frischen Content auf die Seite zu bringen, habe ich mal eine Kategorie "Wissenswertes" eingebaut, wo gelegentlich etwas zum Thema Chor und Gesang veröffentlicht werden soll. Die Idee war, dass verschiedene Menschen aus dem Verein Beiträge bringen, was jedoch bisher nicht klappt. https://www.mgv-borgloh.de/category/wissenswertes/.
Aus dieser Gemengelage heraus hat mich der Post heute daran erinnert, hier noch aktiv werden zu wollen/müssen.
Wenn jemand Ideen für mich/uns hat, freue ich mich sehr. Im Grunde muss ein kleines Werbekonzept her. Auch das geht nur nach und nach.
Zielgruppen können sein:
- Männer/Partner der Sängerinnen des Frauenchores
- Väter der Sängerinnen und Sänger des Kinderchores
- Ganz neue, interessierte. z.B.
* Männer aus dem örtlichen Sportverein, die vielleicht aus Altersgründen die aktive "Karriere" beim Fußball aufgeben
* Männer aus dem örtlichen Heimatverein, die weiteres Engagement suchen
* Neu ins Dorf hinzugezogene (knapp 1.800 Einwohner-Dorf)
An diesen, noch etwas unsortierten Gedanken (sorry dafür!) erkennt Ihr grob, was mich umtreibt.
Ich freue mich über Gedanken und Impulse von außen.
Gemeinsames Singen ist gesund, und das Ergebnis der Proben kann sehr gut klingen. Vor allem aber lernen Sie im Verein xy engagierte Leute kennen, die ihre Umgebung gestalten wollen, und die sich nicht damit zufrieden geben wollen, in der Grundschule mal Freunde gefunden zu haben. - so was in der Richtung?
Ich nutze seit 2 Jahren Superwhisper beim Spaziergang und beim Crossfit. Irgendwie schlagen da meine Gedanken richtig gute Kapriolen, weil sich die Gehirnhälften connecten.
Ich schreibe aber vor allem mit der Hand. Mein ReMarkable (eine Kindle-Alternative gibt’s grad bei den ganzen LinkedIn-Influencerinnen) ist mein Begleiter seit vielen Jahren.
sehr cool, probiere ich auch mal aus, bin ganz neu im Diktier-Game. Aber verliere auch viel zu viele Gedanken irgendwo und brauche da nen Prozess: Ich spreche schnell ein und das taucht dann irgendwo auf
Ich spreche alles ein und nutze das später in der KI. Bzw. Superwhisper wandelt das eh in ein Format um, wenn ich möchte. Ich nutze auch noch Voice Notes. Die vernetzen alles dann miteinander. Ist aber eher für schnelle Gedanken bei mir.
Ich nutze seit einigen Wochen Wispr Flow und kann es nur empfehlen. Es hilft mir auch zu üben, meine Gedanken vor dem Sprechen klarer zu strukturieren.
Ich bin ein großer Freund der Tastatur, sehe aber auch die Vorteile, die Wispr Flow tatsächlich bietet. Ich verwende es am MobIlgerät. Ich versuche dabei auf den Punkt zu kommen und gerade bei Messenger-Diensten statt Sprachnachrichten dann doch das geschriebene Wort zu verwenden. Denn wenn da Daten drinstehen, wie zum Beispiel "7.-14.Juli", dann muss das Gegenüber nicht ewig lange Nachrichten abhören, um die wichtigste Information schnell zu erfassen.
Am PC schreibe ich auf der Tastatur in etwa so schnell wie ich spreche und ich brauche auch die Haptik der Tastatur oder gar die eines Stiftes und eines Blatt Papiers.
Tooltipp für den Mac, Diktierfunktion der etwas anderen Art: "Handy" - ja, die App heißt wirklich so - hört zu, wenn du einen Hotkey drückst, z.B. Option-Space, und tippt den gehörten Text dann an genau der Stelle ein, wo du gerade bist. Zeitsparer gerade für kurze Notizen! Ist von einem Programmierer erfunden worden, der eine Hand in Gips hatte, und natürlich wird alles komplett lokal verschriftlicht, ohne Cloud-Service.
Gegenstück dazu: JoJo Transcribe, wenn man etwas schon als Audio- oder Video-Datei vorliegen hat und eine SRT-Untertitel-Datei dafür braucht. Erdacht von Journos aus dem norwegischen Schibsted-Konzern.
ich werde den ganzen Sommer lang alle Vorschläge testen. Danke für die zwei Tipps! Ich sammel mal alles und teile die Tipps in der nächsten Newsletterfolge
Ich habe schon früher einige Diktiergeräte, Diktierfkt. auf dem Handy - alles, alles war am Ende, ein völlig anderes Sprachverständnis und hat die Texte nicht so sein lassen, wie getippt. Aber das Ganze erinnert mich an eine Zeit, als ich - noch im Osten hinter der Mauer - eine elektronische Schreibmaschine von einer Westberliner Freundin geschenkt bekam. Anfangs fiel es mir mehr als schwer, Gedichte, die ich bis dato auf einer alten Erika-Schreibmaschine getippt oder mit dem Pelikanfüller geschrieben hatte, elektronisch, fast ohne Tastenanschlag aufs Papier zu bringen. Jetzt schreibe ich bspweise mit einer digitalen Füllfederfunktion auf meinem kindle scribe Tagebuch und würde diese Texte so niemals einsprechen können. Fazit: Vielleicht liegt es an der Art der Texte, die ich aufzeichnen möchte?
ich frage mich auch: Was ist Gewöhnung? Denke aber vor allem an Menschen, die nicht gerne schreiben und denen das schwerfällt. Die dann viel zu bürokratische Texte schreiben. Machen Diktierfunktionen denen das Leben leichter?
Ich habe vor Jahren mal zwei oder drei Bücher lang mit Dragon Naturally Speaking experimentiert. Das Programm ist wahrscheinlich inzwischen obsolet, und heutige KI-Lösungen können das viel besser. Trotzdem hier mein Fazit:
1. Zeit habe ich damit nicht unbedingt gespart. Mit Ad-hoc-Korrekturen und Nachbearbeitung war ich mit Tippen allemal schneller.
2. Die Nachbearbeitung war die Hölle, weil das Diktierprogramm Fehler machte, die nicht immer augenfällig waren. Im schlimmsten Fall sinnentstellende oder gar sinnumkehrende Fehler, die sich trotzdem plausibel anhörten.
3. Das Diktieren hat eindeutig meinen Satzbau nivelliert. Ich fand aber, dass einfacher nicht immer besser war. Nicht nur komplexere Zusammenhänge blieben auf der Strecke, sondern auch der Rhythmus litt darunter.
Ich habe mich dann gern wieder vom Diktieren verabschiedet.
ich bin auch super gespannt, vor allem zu Punkt 1: wie viel muss ich korrigieren. Ein Kollege meinte, Wispr lernt extrem schnell, wenn mans einmal korrigiert. Ich halte euch auf dem Laufenden, was mein Feldversuch ergibt
Google hat im April AI Edge Eloquent herausgebracht, eine kostenlose TranskriptionsApp, die die eingegebenen Infos nur lokal speichert, dh die Daten gehen nicht in die Google Cloud. Google positioniert das Tool als Alternative zu Whispr. OsKar Vitlif (oskar.tools) hat die App getestet (ich noch nicht :)
Ich diktiere immer häufiger. Habe WhisperFlow getestet, mich dann aber für Aqua Voice entschieden. Hat für mich deutlich besser funktioniert.
Für eine Fremdsprachen-Lern-App (programmiert mit Claude) habe ich eine Diktierfunktion via Groq (nicht mit Grok verwechseln) eingebaut. Funktioniert genial. Lässt sich also auch leicht komplett selbst erstellen, falls Individualität bei der Textformatierung der Transkription gewünscht ist.
Zu den Preisen: Als Copywriting-Superstrategin freut es mich soooo, dass dieses Wissen auch in unseren schickeren Intellektuellenkreisen angekommen ist. Nicht nur in der Coaching-Online-Bubble und (american) Ad-Bubble.
ja, als ich das erste Mal davon gehört hab, bin ich fast vom Stuhl gefallen. Es erklärt sehr viele andere Pricings. Aber ich mache seitdem auch nur Paketpreise und immer drei zur Auswahl und es funktioniert super
Gerade mir als Fernseh- und Bühnenmoderator hilft das unglaublich, speziell Deine genannte App - Wispr Flow. Ich bin ganz nah an meiner später auch auf der Bühne gesprochenen Sprache und kann die Ideen später problemlos straffen. - Außerdem entdecke ich sie in den Vorträgen und Live-Demos aller renommierter KI-Expertinnen und -Experten. - Mir fiel aber in der Keynote neulich auf: Apple wird dem armen Unternehmen die Idee abnehmen und die neue Siri auf diesen Stand bringen.
ja, im Endeffekt ist eine Diktierfunktion ja nichts neues...Aber cool, dass es dir hilft, finds noch gewöhnungsbedürftig aber grade bei Bühnenauftritten ergibt das ja mega Sinn
Schau dir mal Spokenly an. Gratis, und du kannst dein KI-Modell selbst wählen - auch Open Source. Nutze das sehr gern an meinem MacBook, um Claude zu steuern.
Ich finde diktierte Texte nicht besser. Sie sind häufig unstrukturiert und gar nicht durchdacht. Das kann funktionieren, wenn ich die Textproduktion komplett umstelle und wirklich immer diszipliniert erst mal eine Struktur baue. Meine Texte entstehen aber mit einem Anfang und einem Ende, das ich im Kopf habe, und dazwischen entwickle ich den Text. Und beim Lesen stelle ich dann fest, dass ich ihn neu strukturieren muss. Wenn ich das gleich spreche, komme ich schnell vom Hölzchen auf Stöckchen. Meinen Texten hilft das nicht. Ich finde selbst die Übertragung von Interviews in Text nur bedingt sinnvoll. Weil dann alle mäandernden Schleifen zu sehen sind, und eine sinnvolle Strukturierung des Interviews eher mehr Arbeit macht. Aber vermutlich bin ich einfach nur Traditionalistin, und für viele andere Menschen funktioniert das so.
Ich finde es auch noch gewöhnungsbedürfig, dachte eher an Menschen, die viel zu bürokratisch schreiben. Und sich super kompliziert ausdrucken, weil sie so selten Texte schreiben. Meine These: Denen könnte das helfen, "lockerer" zu klingen
Das ist gut möglich. Wer sich nach allen Seiten absichern muss, und sich gestelzt sprechen hört, erschrickt vielleicht.
Ich verfolge die Emails seit einiger Zeit eher „nebenbei“. Bei der Mail heute, bezüglich der Bezeichnungen für Produkte bzw. Preisstaffeln ist mir in den Sinn gekommen, dass ein entsprechendes Wording evtl. auch für die Mitgliederwerbung in unserem Verein helfen kann.
Leider haben Männer-Gesangvereine ein angestaubtes Image. Dennoch hat das Singen im Verein gesundheitlichen Vorteil wie auch Sozialkontakte und den Abstand vom Alltag allgemein.
Wenn jemand Ideen hierzu hat, gern raus damit. 😊
sehr spannendes Thema! Ich hätte ja Lust, daraus eine Textchallenge in einer der kommenden Folgen zu machen. Hast du einen Original-Text für alle, den wir dann gemeinsam umschreiben?
Guten Morgen und danke für die schnelle Reaktion.
Ich habe noch keinen Text und werde es diese Woche kaum schaffen, einen vorzubereiten. Ein Kind von mir und eines meiner Freundin haben ihr Abi bestanden und diese Woche finden Zeugnisübergabe, Abiball, Abishow und so weiter in zwei verschiedenen Orten statt... ;-)
Aber: Ich bin seit einiger Zeit dabei, im Hinterstübchen die Entwicklung von Mitgliederwerbung gedanklich mitschwingen zu lassen.
Viele Männergesangvereine haben viele Jahre lang verpennt, etwas für neue Mitglieder zu tun - es gab je genügend aktive Sänger. Allerdings wurden die immer älter und sterben nun langsam weg.
Unser kleiner Männergesangverein hat es nun, im 130. Jahr seines Bestehens geschafft, moderner zu werden. Und zwar durch eine Satzungsänderung wodurch nun auch Frauen Mitglied werden können. Dadurch haben wir einen neuen Frauenchor im Verein sowie einen Kinderchor, den 4 Frauen aus dem Frauenchor gegründet haben.
Der Frauenchor hat mittlerweile 54 aktive Sängerinnen, der Kinderchor 20 und wir Männer hängen bei unseren etwa 22-23 Sängern, die meist zur Probe kommen.
Die Nachwuchssorgen liegen als bei den Männern. Wir versuchen seit einigen Jahren mit moderneren Liedern (Major Tom, Tage wie diese, Für immer Jung, Freiheit, Regenbogenfarben, Dorfkinder) das verstaubte Image loszuwerden, jedoch mit wenig messbarem Erfolg. Wir hoffen nun, dass durch die Frauen und Kinder im Verein der eine oder andere Partner oder Papa Lust bekommt, mitzumachen. Für diese Zielgruppe denke ich über gut formulierte Werbung nach, die auch nicht Richtung "Wir brauchen Hilfe, wir sterben sonst aus!" gehen soll/darf.
Ich habe die Schriftführung des Vereins Anfang diesen Jahres übernommen und noch dazu die Verwaltung und Pflege der Homepage geerbt. Die Seite zu überarbeiten steht auf dem Plan, jedoch geht es nur Step-by-Step.
Um immer wieder etwas frischen Content auf die Seite zu bringen, habe ich mal eine Kategorie "Wissenswertes" eingebaut, wo gelegentlich etwas zum Thema Chor und Gesang veröffentlicht werden soll. Die Idee war, dass verschiedene Menschen aus dem Verein Beiträge bringen, was jedoch bisher nicht klappt. https://www.mgv-borgloh.de/category/wissenswertes/.
Aus dieser Gemengelage heraus hat mich der Post heute daran erinnert, hier noch aktiv werden zu wollen/müssen.
Wenn jemand Ideen für mich/uns hat, freue ich mich sehr. Im Grunde muss ein kleines Werbekonzept her. Auch das geht nur nach und nach.
Zielgruppen können sein:
- Männer/Partner der Sängerinnen des Frauenchores
- Väter der Sängerinnen und Sänger des Kinderchores
- Ganz neue, interessierte. z.B.
* Männer aus dem örtlichen Sportverein, die vielleicht aus Altersgründen die aktive "Karriere" beim Fußball aufgeben
* Männer aus dem örtlichen Heimatverein, die weiteres Engagement suchen
* Neu ins Dorf hinzugezogene (knapp 1.800 Einwohner-Dorf)
An diesen, noch etwas unsortierten Gedanken (sorry dafür!) erkennt Ihr grob, was mich umtreibt.
Ich freue mich über Gedanken und Impulse von außen.
Viele Grüße
Dirk
Gemeinsames Singen ist gesund, und das Ergebnis der Proben kann sehr gut klingen. Vor allem aber lernen Sie im Verein xy engagierte Leute kennen, die ihre Umgebung gestalten wollen, und die sich nicht damit zufrieden geben wollen, in der Grundschule mal Freunde gefunden zu haben. - so was in der Richtung?
Ich nutze seit 2 Jahren Superwhisper beim Spaziergang und beim Crossfit. Irgendwie schlagen da meine Gedanken richtig gute Kapriolen, weil sich die Gehirnhälften connecten.
Ich schreibe aber vor allem mit der Hand. Mein ReMarkable (eine Kindle-Alternative gibt’s grad bei den ganzen LinkedIn-Influencerinnen) ist mein Begleiter seit vielen Jahren.
sehr cool, probiere ich auch mal aus, bin ganz neu im Diktier-Game. Aber verliere auch viel zu viele Gedanken irgendwo und brauche da nen Prozess: Ich spreche schnell ein und das taucht dann irgendwo auf
Ich spreche alles ein und nutze das später in der KI. Bzw. Superwhisper wandelt das eh in ein Format um, wenn ich möchte. Ich nutze auch noch Voice Notes. Die vernetzen alles dann miteinander. Ist aber eher für schnelle Gedanken bei mir.
muss das echt mal ausprobieren, der Sommer wird meine KI-Ausprobier-Zeit für neue Workflows
Wer eine Alternative aus DE zum diktieren sucht, dem kann ich TypeWhisper empfehlen.
probiere ich mal aus, danke für den Hack!
Ich nutze seit einigen Wochen Wispr Flow und kann es nur empfehlen. Es hilft mir auch zu üben, meine Gedanken vor dem Sprechen klarer zu strukturieren.
nutze es noch vor allem für Fleißaufgaben, aber muss dringend mehr ausprobieren
Ich bin ein großer Freund der Tastatur, sehe aber auch die Vorteile, die Wispr Flow tatsächlich bietet. Ich verwende es am MobIlgerät. Ich versuche dabei auf den Punkt zu kommen und gerade bei Messenger-Diensten statt Sprachnachrichten dann doch das geschriebene Wort zu verwenden. Denn wenn da Daten drinstehen, wie zum Beispiel "7.-14.Juli", dann muss das Gegenüber nicht ewig lange Nachrichten abhören, um die wichtigste Information schnell zu erfassen.
Am PC schreibe ich auf der Tastatur in etwa so schnell wie ich spreche und ich brauche auch die Haptik der Tastatur oder gar die eines Stiftes und eines Blatt Papiers.
gute Idee, als Alternative zu Sprachnachrichten (wobei ich die auch liebe, aber eher als Ersatz für ein Telefonat, nicht, um Termine abzusprechen)
Tooltipp für den Mac, Diktierfunktion der etwas anderen Art: "Handy" - ja, die App heißt wirklich so - hört zu, wenn du einen Hotkey drückst, z.B. Option-Space, und tippt den gehörten Text dann an genau der Stelle ein, wo du gerade bist. Zeitsparer gerade für kurze Notizen! Ist von einem Programmierer erfunden worden, der eine Hand in Gips hatte, und natürlich wird alles komplett lokal verschriftlicht, ohne Cloud-Service.
Gegenstück dazu: JoJo Transcribe, wenn man etwas schon als Audio- oder Video-Datei vorliegen hat und eine SRT-Untertitel-Datei dafür braucht. Erdacht von Journos aus dem norwegischen Schibsted-Konzern.
ich werde den ganzen Sommer lang alle Vorschläge testen. Danke für die zwei Tipps! Ich sammel mal alles und teile die Tipps in der nächsten Newsletterfolge
Ich habe schon früher einige Diktiergeräte, Diktierfkt. auf dem Handy - alles, alles war am Ende, ein völlig anderes Sprachverständnis und hat die Texte nicht so sein lassen, wie getippt. Aber das Ganze erinnert mich an eine Zeit, als ich - noch im Osten hinter der Mauer - eine elektronische Schreibmaschine von einer Westberliner Freundin geschenkt bekam. Anfangs fiel es mir mehr als schwer, Gedichte, die ich bis dato auf einer alten Erika-Schreibmaschine getippt oder mit dem Pelikanfüller geschrieben hatte, elektronisch, fast ohne Tastenanschlag aufs Papier zu bringen. Jetzt schreibe ich bspweise mit einer digitalen Füllfederfunktion auf meinem kindle scribe Tagebuch und würde diese Texte so niemals einsprechen können. Fazit: Vielleicht liegt es an der Art der Texte, die ich aufzeichnen möchte?
ich frage mich auch: Was ist Gewöhnung? Denke aber vor allem an Menschen, die nicht gerne schreiben und denen das schwerfällt. Die dann viel zu bürokratische Texte schreiben. Machen Diktierfunktionen denen das Leben leichter?
Ich habe vor Jahren mal zwei oder drei Bücher lang mit Dragon Naturally Speaking experimentiert. Das Programm ist wahrscheinlich inzwischen obsolet, und heutige KI-Lösungen können das viel besser. Trotzdem hier mein Fazit:
1. Zeit habe ich damit nicht unbedingt gespart. Mit Ad-hoc-Korrekturen und Nachbearbeitung war ich mit Tippen allemal schneller.
2. Die Nachbearbeitung war die Hölle, weil das Diktierprogramm Fehler machte, die nicht immer augenfällig waren. Im schlimmsten Fall sinnentstellende oder gar sinnumkehrende Fehler, die sich trotzdem plausibel anhörten.
3. Das Diktieren hat eindeutig meinen Satzbau nivelliert. Ich fand aber, dass einfacher nicht immer besser war. Nicht nur komplexere Zusammenhänge blieben auf der Strecke, sondern auch der Rhythmus litt darunter.
Ich habe mich dann gern wieder vom Diktieren verabschiedet.
ich bin auch super gespannt, vor allem zu Punkt 1: wie viel muss ich korrigieren. Ein Kollege meinte, Wispr lernt extrem schnell, wenn mans einmal korrigiert. Ich halte euch auf dem Laufenden, was mein Feldversuch ergibt
Google hat im April AI Edge Eloquent herausgebracht, eine kostenlose TranskriptionsApp, die die eingegebenen Infos nur lokal speichert, dh die Daten gehen nicht in die Google Cloud. Google positioniert das Tool als Alternative zu Whispr. OsKar Vitlif (oskar.tools) hat die App getestet (ich noch nicht :)
ah cool, schaue ich mir auch mal an!
Ich diktiere immer häufiger. Habe WhisperFlow getestet, mich dann aber für Aqua Voice entschieden. Hat für mich deutlich besser funktioniert.
Für eine Fremdsprachen-Lern-App (programmiert mit Claude) habe ich eine Diktierfunktion via Groq (nicht mit Grok verwechseln) eingebaut. Funktioniert genial. Lässt sich also auch leicht komplett selbst erstellen, falls Individualität bei der Textformatierung der Transkription gewünscht ist.
spannend, werde beides mal ordentlich testen
Ich liebe Diktieren. Jedoch nicht für Texte direkt. Eher um meine wirren Gedanken 'zu Papier' zu bringen, um sie dann digital weiterzuverarbeiten.
Ich habe mir für die Woche vorgenommen, mal Blitztext auszuprobieren. https://blitztext.de/
Ist Open-Source und fühlt sich initial besser an.
ja, für mich sehe ich es auch in: Gedanken nicht verlieren und dann später sortieren. Blitztext schau ich mir mal an
Zu den Preisen: Als Copywriting-Superstrategin freut es mich soooo, dass dieses Wissen auch in unseren schickeren Intellektuellenkreisen angekommen ist. Nicht nur in der Coaching-Online-Bubble und (american) Ad-Bubble.
ja, als ich das erste Mal davon gehört hab, bin ich fast vom Stuhl gefallen. Es erklärt sehr viele andere Pricings. Aber ich mache seitdem auch nur Paketpreise und immer drei zur Auswahl und es funktioniert super
Gerade mir als Fernseh- und Bühnenmoderator hilft das unglaublich, speziell Deine genannte App - Wispr Flow. Ich bin ganz nah an meiner später auch auf der Bühne gesprochenen Sprache und kann die Ideen später problemlos straffen. - Außerdem entdecke ich sie in den Vorträgen und Live-Demos aller renommierter KI-Expertinnen und -Experten. - Mir fiel aber in der Keynote neulich auf: Apple wird dem armen Unternehmen die Idee abnehmen und die neue Siri auf diesen Stand bringen.
ja, im Endeffekt ist eine Diktierfunktion ja nichts neues...Aber cool, dass es dir hilft, finds noch gewöhnungsbedürftig aber grade bei Bühnenauftritten ergibt das ja mega Sinn
Mit Wispr Flow diktiert. :)
Schau dir mal Spokenly an. Gratis, und du kannst dein KI-Modell selbst wählen - auch Open Source. Nutze das sehr gern an meinem MacBook, um Claude zu steuern.