Interessante Ideen! Überhaupt sollten wir viel häufiger Bindestriche verwenden, vor allem bei Begriffen, die sonst bei flüchtigem Lesen falsch wahrgenommen werden könnten: „Popikone“ wird auf Anhieb gerne als „Po-Pikone“ gelesen (deshalb lieber „Pop-Ikone“), der „Reimport“ ohne Bindestrich als „Reim-Port“, die „Reintegration“ als „Rein-Tegration“, der „Urinstinkt“ als „Urin-Stinkt“, die „Bauerhaltung“ als „Bauer-Haltung“ oder die „Vorabeinigung“ als „Vor-Abeinigung“. Die „Makuladegeneration“ mutiert bei medizinischen Laien oft zur „Makulade-Generation“, und der „Kreischorverband“ wird womöglich zum „Kreisch-Orverband“ verhunzt.
Einmal las ich das Wort „Politurgestein“. Erst nach längerem Rätseln habe ich verstanden, was gemeint war: „Polit-Urgestein“. So ging es mir auch bei „Winkelemente“ (gab’s in der DDR), „Popopa“, „Poufer“, „Eigelbrand“ oder „Komanager“ (nein, das ist kein Koma-Nager).
Vorsicht auch bei doppeldeutigen Begriffen! Wer mit „Hochzeit“ keine Trauung meint, sollte lieber „Hoch-Zeit“ schreiben. Weitere Beispiele aus meiner Medienzitate-Sammlung: Nicht immer ist klär, ob mit „Politikersatz“ ein „Politiker-Satz“ oder aber „Politik-Ersatz“ gemeint ist. Ähnlich beim Wort „Streikende“: Es braucht zumindest dann einen Bindestrich, wenn nicht aus dem Zusammenhang deutlich wird, ob es sich um streikende Menschen oder um das „Streik-Ende“ handelt.
Und wenn schon Bindestriche, dann bitte konsequent durchkoppeln, also nicht „Leopard 2-Panzer“, sondern „Leopard-2-Panzer“.
Die korrekte Platzierung von Bindestrichen scheint aber sogar Medienredaktionen zu überfordern, wie dieses Fundstück belegt: „Heraus-Gebergremium“.
2. Für mich fühlt es sich an wie «tote Zeit», was wohl die Konsequenz von «Zeit totschlagen» ist. Mit Social Media stirbt dabei nicht nur die Zeit, sondern auch ein Teil meines Gehirns... gefühlt.
1) Mit deiner Mitgliedschaft beginnt die Nicht-Nur-Zuschauen-Phase.
2) Der Bildschirmkater hat mich heute voll erwischt.
Nicht-nur-Zuschauen-Phase mag ich sehr
1. Aus dem Abseits in den Mitglieds-Mehrwert-Modus.
2. Bildschirmbräsig ist die Formulierung, die meine Kids und ich verwenden
mag ich, klingt schon nach kein Bock
Interessante Ideen! Überhaupt sollten wir viel häufiger Bindestriche verwenden, vor allem bei Begriffen, die sonst bei flüchtigem Lesen falsch wahrgenommen werden könnten: „Popikone“ wird auf Anhieb gerne als „Po-Pikone“ gelesen (deshalb lieber „Pop-Ikone“), der „Reimport“ ohne Bindestrich als „Reim-Port“, die „Reintegration“ als „Rein-Tegration“, der „Urinstinkt“ als „Urin-Stinkt“, die „Bauerhaltung“ als „Bauer-Haltung“ oder die „Vorabeinigung“ als „Vor-Abeinigung“. Die „Makuladegeneration“ mutiert bei medizinischen Laien oft zur „Makulade-Generation“, und der „Kreischorverband“ wird womöglich zum „Kreisch-Orverband“ verhunzt.
Einmal las ich das Wort „Politurgestein“. Erst nach längerem Rätseln habe ich verstanden, was gemeint war: „Polit-Urgestein“. So ging es mir auch bei „Winkelemente“ (gab’s in der DDR), „Popopa“, „Poufer“, „Eigelbrand“ oder „Komanager“ (nein, das ist kein Koma-Nager).
Vorsicht auch bei doppeldeutigen Begriffen! Wer mit „Hochzeit“ keine Trauung meint, sollte lieber „Hoch-Zeit“ schreiben. Weitere Beispiele aus meiner Medienzitate-Sammlung: Nicht immer ist klär, ob mit „Politikersatz“ ein „Politiker-Satz“ oder aber „Politik-Ersatz“ gemeint ist. Ähnlich beim Wort „Streikende“: Es braucht zumindest dann einen Bindestrich, wenn nicht aus dem Zusammenhang deutlich wird, ob es sich um streikende Menschen oder um das „Streik-Ende“ handelt.
Und wenn schon Bindestriche, dann bitte konsequent durchkoppeln, also nicht „Leopard 2-Panzer“, sondern „Leopard-2-Panzer“.
Die korrekte Platzierung von Bindestrichen scheint aber sogar Medienredaktionen zu überfordern, wie dieses Fundstück belegt: „Heraus-Gebergremium“.
Poli-tur-gestein liebe ich. Habe auch 2-3 Wörter, bei denen mir das regelmäßig passiert
1. Wir freuen uns auf dein Mit-Sein-und-Gestalten.
2. Wischwehmut
Wischwehmut hat einen tollen Klang
1) Löse jetzt dein Ich-bin-dabei-Ticket!
2) Mensch, ich hab' mich gestern vielleicht wieder wundgewischt.
Ich-bin-dabei-Ticket finde ich so simpel und deshalb so effektiv
FLOSKELHAFT: Löse jetzt Dein… Hol' Dir jetzt... Sicher' Dir....
NEUTRALER: Hier geht’s zum Ich-bin-dabei-Ticket
1) Verpasse uns ein Neu-dabei-high!
2) Ich fühle mich mal wieder scrollgestopft.
SCROLLGESTOPFT liebe ich
1) Das Vorfreude-Gefühl zu deinem Mitmach-Ja
2) Dauerdriften oder Zeitversumpfung
Zeitversumpung mag ich sehr
1 Du bist unser neues Mitglied? Wir machen den Neuzugang-Freudensprung.
2. Wieder viel zu lange am Handy! Jetzt habe ich den Daddelblues.
fühl ich
1)Dein Endlich-Dabei-Haken fürs Abo (und, auch wenn das nicht die Aufgabe war: das Fast-Food-Dopamin fürs Scrollen)
2) sattgeswipt, leergestiert
den Haken mag ich sehr an dem Wort
1) Komm in den Willkommen-im-Club-Club!
2) leergelooped, überwischt und dummgedaumt
uuuuuh, der doppelte Club gefällt mir gut
2. dummscrolling (je nach Plattform auch dummswiping)
z.B. Ich habe mich gestern Abend auf Insta dummgescrollt.
fühl ich
2. Für mich fühlt es sich an wie «tote Zeit», was wohl die Konsequenz von «Zeit totschlagen» ist. Mit Social Media stirbt dabei nicht nur die Zeit, sondern auch ein Teil meines Gehirns... gefühlt.
meins auch
Hier geht es direkt zu deinem Ich-möchte-dazugehören-Button.
simpel und super
1) Mach aus Neugier jetzt dein Mittendrin-statt-nur-dabei, und werde Mitglied!
2) Kennst du das – diesen Kopf-voll-Handy-leer-Kater?
Kopf-voll-Handy-leer mag ich
1) Wir wissen, wie du das Hier-gehöre-ich-dazu-und-will-nie-mehr-weg-Gefühl bekommst.
2) Voll der Verwisch-Verlust, Alter!
verwische mich auch ständig
(1) "Du bei uns-Vorfreude"
(oder: "Du bald bei uns-Vorfreude")
(2) "Grusel-Schock-Zeit-Vertrödelei"
Vertrödelei mag ich sehr