Happy Birthday TextHacks ❤️ Vor drei Jahren schickte ich die erste Folge raus: “Wie schreibe ich einfach?”. Heute sind wir fast 14.000 Menschen in der TextHacks-Community! Und weil ich hier verspreche: kein Gelaber, gibt es sofort Geschenke:
Ich habe drei Jahre Newsletter in zehn Gebote gepackt, die ihr euch downloaden und aufhängen könnt.
Wenn ihr Paid Subscriber seid, bekommt ihr die Gebote als Poster zugeschickt, sendet mir dafür eure Adresse als Antwort auf diese E-Mail (wenn ihr das heute werden wollt, weil ihr Poster so sehr liebt, hier entlang).
Hier das Poster zum Anschauen
Hier das Poster zum Ausdrucken
Hier die Gebote zum Kopieren und Abwandeln
Du sollst im ersten Satz nicht rumlabern.
Du sollst ja vielleicht auch keine Füllwörter nutzen.
Du sollst dich der Unterlassung der Nutzung und Verwendung des Nominalstils verschreiben.
Dir wird von Passivkonstruktionen abgeraten.
Du sollst kurze Sätze schreiben. Und mittellange Sätze, die sich damit abwechseln. Und wenn du einfache Sprache benutzt, die Leser dir folgen können, du im Flow bist, dann kannst du ausnahmsweise einen langen Satz schreiben. Ausnahmsweise. Aber nur einen.
Du sollst dir Zeit für deine Überschrift nehmen.
Du sollst einfache Sprache nutzen. Und keine redundante Akkumulation von metasprachlichen Diskursivitäten.
Du sollst keine Themen neben deiner Kernbotschaft haben. 1 Satz = 1 Info. 1 Absatz = Thema.
Halt dich kurz.
Hier könnt ihr euch vorstellen
14.000 Menschen und ich kenne viel zu wenige von euch! Wer seid ihr? Und was ist euer liebstes TextHacks-Gebot? Zur Feier des Tages dürft ihr in eurer Antwort unendlich viele Füllwörter verwenden:
🎈 Liebe Grüße, Anne-Kathrin



Oh, also, irgendwie, quasi, sozusagen herzlichen Glückwunsch!
Lieblingsgebot: 10. Du sollst keine Unnötigen Ergänzungen anhängen. Es ist der einzige Punkt, der hier konsequent umgesetzt wurde.
Ich bin Chrys Schloyer. Lyriker:in und Philosoph:in. Beides wegen Sprache.
Und leite einen Workshop namens KI-Chaos. Den Titel meine ich ernst.
Außerdem werde ich gerade TextHacks-Fan. Aber das ist (streng genommen) eine unnötige Ergänzung.
Herzlichen Dank für diese knackigen zehn Gebote. Schritt für Schritt werde Ich sie umsetzen. Sie sind hilfreich und kraftvoll. Als Stimmtrainerin bringe ich Wumms in die Stimme. Dafür brauche ich kurze, prägnante Sätze mit Wirkung. Oft fällt mir das schwer. Ich bin gespannt, wie sich die zehn Gebote auf die Arbeit im Stimmsalon auswirken. Vielen Dank schon jetzt für diese tolle Inspiration.